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Am Schlern ein Schutzhaus steht,
Von deutschem Geld gebaut,
’s war unsre Lust und Freude,
Als wir hinaufgeschaut.
Hoch droben auf den Schlern.
| : Tirolerland du bist so schön, so schön,
Wer weiß, wann wir uns einig sehn, ja einig sehn. : |
Das Schutzhaus hab’n s’ uns g’stohl’n,
Mitsamt dem Inventar,
Der Teufel soll sie hol’n,
Die ganze falsche Schar!
Hoch droben auf dem Schlern.
Riesige Berge, steile Felsenwand,
| : sind Tirolers Freude, sind sein Heimatland. : |
Steige hoch, Tiroler Adler,
Hoch über Fels und Wand,
| : Hoch über firnenweiße Berge,
Heil dir, mein Südtiroler Land. : |
Uralte Sage, uralter Brauch,
| : gibt dem Enkel Kunde, mahnt den Fremden auch. : |
Deutsch ist die Sprache, deutsch ist das Land,
| : haltet ihm die Treue, fest mit Herz und Hand. : |
Lodernde Feuer in der dunklen Nacht,
| : künden, dass die Freiheit einmal neu erwacht. : |
Auf zum Schwur, Tiroler Land,
Heb zum Himmel Herz und Hand.
Was die Väter einst gelobt,
Da der Kriegssturm sie umtobt.
| : Das geloben wir aufs Neue
Jesu Herz, dir ew’ge Treue. : |
Fest und stark zu unserm Gott,
Stehen wir trotz Hohn und Spott.
Fest am Glauben halten wir,
Unsres Landes schönste Zier.
Auf dem weiten Erdenrund,
Gibt es keinen schöner’n Bund.
Lästern uns die Feinde auch,
Treue ist Tiroler Brauch.
Und starrt von Feindeshorden,
Des Brenners Scheidewand.
Und trennt vom deutschen Norden,
Deutsch-Südtirolerland.
Ob es zerrissen werde,
Dass heißes Herzblut sprüht,
| : Es bleibt Tiroler Erde,
Es bleibt der deutsche Süd. : |
Ob niemand uns zu retten,
Die kühne Lanze bricht?
Ihr könnt die Hände ketten,
Doch unsre Herzen nicht.
Mit Flammenlettern schreiben
Wir unser trutzig Lied,
| : Wir woll’n Tiroler bleiben,
Wir sind der deutsche Süd. : |
Erhebt nun eure Hände,
Zum Schwure hoch und hehr.
Wir führen es zu Ende
Und rasten nimmermehr.
Bis auf die Berge nieder
Der Freiheit Sonne glüht,
| : Und wir Tiroler wieder
Im freien deutschen Süd. : |
Wohl ist die Welt so groß und weit
Und voller Sonnenschein,
Das allerschönste Stück davon
Ist doch die Heimat mein.
Dort wo aus schmaler Felsenkluft
Der Eisack springt heraus,
Von Sigmundskron der Etsch entlang
Bis zur Salurner Klaus.
Heidi, heidi, heida, heida, juvivalera lala lalala,
Heidi, heidi, heida, heida, juvivalera lala.
Wo König Ortler seine Stirn,
Hoch in die Lüfte reckt,
Bis zu des Haunolds Alpenreich,
Das tausend Blumen deckt.
Dort ist mein schönes Heimatland
Mit seinem schweren Leid,
Mit seinen stolzen Bergeshöh’n
Mit seiner stolzen Freud.
Drum auf und stoßt die Gläser an,
Es gilt der Heimat mein,
Die Berge hoch, das grüne Tal,
Mein Mädel und der Wein.
Und wenn dann einst, so leid mir’s tut,
Mein Lebenslicht erlischt,
Freu ich mich, dass der Himmel auch,
Schön wie die Heimat ist.
Land der Berge, Land am Strome,
Land der Äcker, Land der Dome,
Land der Hämmer, zukunftsreich.
Heimat bist du großer Söhne,
Volk, begnadet für das Schöne,
| : Vielgerühmtes Österreich. : |
Heiß umfehdet, wild umstritten,
Liegst dem Erdteil du inmitten,
Einem starken Herzen gleich.
Hast seit frühen Ahnentagen,
Hoher Sendung Last getragen,
| : Vielgeprüftes Österreich. : |
Mutig in die neuen Zeiten,
Frei und gläubig sieh uns schreiten,
Arbeitsfroh und hoffnungsreich.
Einig lass in Brüderchören,
Vaterland, dir Treue schwören,
| : Vielgeliebtes Österreich. : |
Es lebt der Schütze froh und frei,
Ja froh und frei, ja froh und frei.
Mit ihm die ganze Jagerei,
Die ganze Jagerei.
Und kommt der Feind ins Land herein,
Und soll’s der Teufel selber, selber sein,
| : Es ruhen unsre Stutzen nicht,
Bis einst das Auge bricht. : |
Tralala, tralala, tralalala,
Freiheit für Südtirol,
Einheit für ganz Tirol.
Tralala, tralala, tralalala,
Bis einst das Auge bricht.
Und ist das Schwarze noch so klein,
Ja noch so klein, ja noch so klein,
Es muss ein jeder Schuss hinein,
Ein jeder Schuss hinein.
Es lebe hoch Deutsch-Südtirol,
Deutsch-Südtirol, Deutsch-Südtirol,
Mit ihm das ganze Land Tirol,
Das ganze Land Tirol.
Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen,
Steigen dem Gipfelkreuz zu.
In unsern Herzen brennt eine Sehnsucht,
Die lässt uns nimmermehr in Ruh.
| : Herrliche Berge, sonnige Höhen,
Bergkameraden sind wir, ja wir. : |
Mit Seil und Haken alles zu wagen,
Hängen wir in steiler Wand.
Wolken, sie ziehen, Edelweiß blühen,
Wir klettern mit sicherer Hand.
| : Herrliche Berge, sonnige Höhen,
Bergkameraden sind wir, ja wir. : |
Handschlag, ein Lächeln, Mühen vergessen,
die Augen sind sonnenhell.
Fels ist bezwungen, frei Herz und Lungen,
Ach wie schön ist die Welt.
| : Herrliche Berge, sonnige Höhen,
Bergkameraden sind wir, ja wir. : |
Beim Alpenglühen heimwärts wir ziehen,
Die Berge, sie leuchten so rot.
Wir kommen wieder, denn wir sind Brüder,
Brüder auf Leben und Tod.
| : Lebt wohl, ihr Berge, sonnige Höhen,
Bergkameraden sind treu, ja treu. : |
Zu Mantua in Banden,
Der treue Hofer war,
In Mantua zum Tode
Führt ihn der Feinde Schar.
Es blutete der Brüder Herz,
Ganz Deutschland, ach,
In Schmach und Schmerz,
| : Mit ihm sein Land Tirol,
Mit ihm sein Land Tirol. : |
Die Hände auf dem Rücken
Andreas Hofer ging,
Mit ruhig festen Schritten,
Ihm schien der Tod gering.
Der Tod, den er so manches Mal,
Vom Iselberg geschickt ins Tal,
| : Im heil’gen Land Tirol,
Im heil’gen Land Tirol. : |
Und von der Hand die Binde
Nimmt ihm der Korporal,
Und Sandwirth Hofer betet,
Allhier zum letzten Mal.
Dann ruft er nun: „So trefft mich recht!
Gebt Feuer! − Ach, wie schießt ihr schlecht!“
| : Ade, mein Land Tirol!
Ade, mein Land Tirol! : |
Wahre Freundschaft soll nicht wanken,
Wenn sie gleich entfernet ist,
| : Lebet fort noch in Gedanken
Und der Treue nicht vergisst. : |
Keine Ader soll mir schlagen,
Wo ich nicht an dich gedacht,
| : Ich will für dich Sorge tragen
Bis zur späten Mitternacht. : |
Wenn der Mühlstein traget Reben,
Und daraus fließt kühler Wein,
| : Wenn der Tod mir nimmt das Leben,
Hör ich auf dir treu zu sein. : |
Haltet Brüder in Treue zusammen,
Bis wir wenden der Heimat Geschick,
| : Bis wir brechen die feindliche Bande,
Dann kehrt Friede und Freiheit zurück. : |
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